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  • AutorenbildSkipper Flo

Letzte Passage über den Atlantik ⛵️ mit einem gelungenen Notstop in Marokko 🇲🇦

Wir haben es geschafft! 4600 Seemeilen in knappen 6 Wochen. Ganz ehrlich - wir sind auch etwas durch!

Nicht nur durchgeschaukelt und durchgeschüttelt, das Nervenkleid hat das schon auch etwas mitgenommen…

😵‍💫

Der Abschied auf den Azoren ist uns sehr schwer gefallen. Unsere langen Wegbegleiter mussten wir leider verabschieden, den Großteil der Boote zieht es weiter Richtung Norden. Wir waren das einzige Boot, dass Richtung Osten und ins Mittelmeer gestartet ist.

 
 

Uwe und Claudia von der Zulu und Claudia und Marko mit Luise und Juliane von der Good Fellow sind uns wirklich ans Herz gewachsen, beim Abschied floss die ein oder andere Träne! Das Segeln in einer Flottille hat uns richtig Spaß gemacht und wir hoffen, euch alle recht bald wieder zu sehen. Dann mit festem Boden unter den Füßen und einem Maßkrug in der Hand 🍻.


Die letzte Etappe an sich lief gut, leider hat es uns auf den letzten 150 Seemeilen ziemlich zerbröselt. Satt Gegenwind mit bis zu 35 Knoten und eine Welle mit knappen 5 m haben es uns nicht leicht gemacht. Die Orcas haben uns in Ruhe gelassen, leider wurde ein Schiff 30nm nördlich von uns attackiert und musste ein Mayday absetzen. In der Einfahrt von Gibraltar ist uns dann das Satelliten Telefon verreckt... ein Durchkommen bei der Strömung und dem Gegenwind war nicht machbar. Somit sind wir nach Tanger, Marokko abgelaufen.

Die ursprüngliche Sorge, dass die Zollformalitäten aufwändig sind, hat sich überhaupt nicht bestätigt. Die Leute waren super freundlich, zuvorkommend und wir waren nach eineinhalb Stunden mit allen Formaliäten fertig.

 
 

Was als Notstop begonnen hat, hat sich als echte Perle herausgestellt! Wir sind von Marokko wirklich sehr begeistert. Tanger ist eine wunderschöne Stadt und und hat sich als Highlight entpuppt!

Kulinarisch ist es natürlich eine einzigartige Geschichte! Wir waren jeden Tag essen und haben alle lokalen Gerichte ausprobiert und genossen. Die Märkte und fliegenden Händler sind sensationell und wirklich einen Besuch wert.


Bedingt durch das Wetterfenster, müssen wir leider nach drei Tagen Marokko schon wieder verlassen und sind auf dem Weg nach Cartagena. Die erste Hafenstadt seit zehn Monaten, die wir ein zweites Mal besuchen.


Material ist bestellt, wir werden diesmal in Cartagena wenig Sightseeing und viel Arbeit am Boot haben! Die Lady soll ja nicht vergammeln 😊


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